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WiWi-Forum » Master in Management » Accounting and Taxation » Management Accounting » Management Accounting I: Kostenmanagement Übungsaufgabe 8.3b vs. Klausuraufgabe D2 vom WS08/09 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Fantastico
Tripel-As


Dabei seit: 24.02.2008
Beiträge: 227
Studiengang: BWL Master
Fachsemester: WS 10/11

Übungsaufgabe 8.3b vs. Klausuraufgabe D2 vom WS08/09 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Teilaufgabe 8.3b der Übungsaufgaben und die Klausuraufgabe D2 vom WS 08/09 haben beide die Zahl der Aufträge als Kostentreiber um die variablen Materialgemeinkosten zu verteilen. Allerdings ergibt sich in meinen Augen eine Inkonsistenz bei der Herangehensweise:

Übungsaufgabe 8.3b:
Durchschnittl. Auftragsgröße bei Kettensägen: 5
Produktionsmenge bei Kettensägen: 100
Zahl der Aufträge = 100/5= 20

Durchschnittl. Auftragsgröße bei Blechschere: 20
Produktionsmenge bei Blechschere: 100
Zahl der Aufträge = 100/20 = 5

Summe CD = 25

Prozesskosten des Hauptprozesses Auftragsabwicklung (mit Bezugsgröße Auftragszahl) = 320 Euro

Um den DB des Zusatzauftrags zu berechnen, sagen wir, es fällt EIN Zusatzauftrag an, deshalb werden nur 320 Euro für den Hauptprozess Auftragsabwicklung abgezogen.


Aufgabe D2 (WS 08/09):
Durchschnittl. Auftragsgröße bei Tshirts: 100
Produktionsmenge bei Tshirts: 40000
Zahl der Aufträge = 40000/100= 400

Durchschnittl. Auftragsgröße bei Socken: 80
Produktionsmenge bei Socken: 40000
Zahl der Aufträge =40000/80=500

Summe CD Auftragsgröße somit 900

Prozesskosten des Hauptprozesses Auftragsabwicklung (mit Bezugsgröße Auftragszahl) = 120,37

Um den DB des Zusatzauftrags zu berechnen, sagen wir, es fällt EIN Zusatzauftrag an mit 8000 Socken. 8000 Socken entsprechen allerdings 100 durchschnittliche Aufträge (=8000/80), weshalb wir in der DB-Rechnung für die Auftragsabwicklung 100*120,37 abziehen. (s. Musterlösung des LS)


Mir ist nicht klar, wieso das einmal so gemacht wird und einmal so. Die Herangehensweise lässt sich bei identischer Aufgabenstellung meiner Meinung nach überhaupt nicht erkennen. Ich finde beides logisch, aber es ist eben nicht konsistent.

04.08.2011 13:32 Fantastico ist offline Email an Fantastico senden Beiträge von Fantastico suchen Nehmen Sie Fantastico in Ihre Freundesliste auf
Bannernator
Eroberer


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Ich stimme dir da voll zu!

Ich denke, dass die Musterlösung der Klausuraufgabe nicht korrekt ist. Denn wie du richtig angemerkt hast handelt es sich nur um EINEN Auftrag. Da der Gesamtprozesskostensatz die Einheit €/Auftrag hat, müssten somit nur die errechneten 120,37 € anfallen.

Hast du dich damit vielleicht schonmal an den Lehrstuhl gewandt? Falls du etwas hörst, wäre es gut, wenn du es hier posten könntest. Danke.

04.08.2011 17:01 Bannernator ist offline Beiträge von Bannernator suchen Nehmen Sie Bannernator in Ihre Freundesliste auf
Fantastico
Tripel-As


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Themenstarter Thema begonnen von Fantastico


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Bisher habe ich noch nicht nachgefragt. Vielleicht sollte man das wirklich mal tun.

04.08.2011 18:32 Fantastico ist offline Email an Fantastico senden Beiträge von Fantastico suchen Nehmen Sie Fantastico in Ihre Freundesliste auf
Rubinia
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Also ich hab da mal nen Übungsleiter drauf angesprochen und keine richtige Antwort bekommen. Mir ist das nämlich auch aufgefallen, dass es einmal so gerechnet wird und einmal anders. Ich hab dann nur gesagt bekommen, dass es in der Aufgabenstellung klar gemacht wird. Wobei ich die Aussage komisch finde, weil es ja eine grundsätzliche Frage der Herangehensweise ist und nicht aufgabenspezifisch ist. Wenns in der Klausur kommt, weiß ich auch nicht wie ichs jetzt rechnen soll. Aber vielleicht solltest du nochmal die Frage an den Lehrstuhl stellen, vielleicht kriegste ne bessere Antwort und kannst sie uns dann mitteilen...

Generell finde ich den Lösungsweg der Musterlösung besser. Es ist zwar nur ein Zusatzauftrag, aber der entspricht ja 100 durchschnittlichen Aufträgen und da sich der Prozesskostensatz auf die durchschnittliche Auftragszahl bezieht, müsste man ja theoretisch dann den Prozesskostensatz mal die durchschnittliche Auftragszahl rechnen um die Kosten zu ermitteln.

04.08.2011 22:07 Rubinia ist offline Email an Rubinia senden Beiträge von Rubinia suchen Nehmen Sie Rubinia in Ihre Freundesliste auf
maria maria ist weiblich
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Könnte mir jemand erklären,wie man auf die lmi-Kosten bei "Material" kommt?25000 bzw.75000...verstehe es nicht!=(

06.08.2011 14:33 maria ist offline Email an maria senden Beiträge von maria suchen Nehmen Sie maria in Ihre Freundesliste auf
Rubinia
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Die Materialgemeinkosten betragen 100.000 (80.000+20.000) und die werden auf die Teilprozesse Bestellung und Nähen verteilt, 20% entfällt dabei auf Bestellung und 60% auf Bestellung. D.h. die restlichen Kosten sind lmn Kosten und werden mit dem gleichen Schlüssel auf die Teilprozesse Bestellung und Nähen verteilt,
also kannst du entweder 100.000/80%(=20+60) mal 20% = 25.000
und 100.000/80*60=75.000 rechnen oder du rechnest es in zwei Schritten:

Erst lmi Kosten verteilen:
100.000*20% =20.000 Bestellung
100.000*60% = 60.000 Nähen
dann lmn Kosten verteilen
lmn 20.000/80*20= 5000 Bestellung
lmn 20.000/80*60= 15.000 Nähen
zusammen
lmi+lmn= 25.000 Bestellung
lmi+lmn=75.000 Nähen

06.08.2011 16:47 Rubinia ist offline Email an Rubinia senden Beiträge von Rubinia suchen Nehmen Sie Rubinia in Ihre Freundesliste auf
maria maria ist weiblich
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Zitat:
Original von Rubinia
Die Materialgemeinkosten betragen 100.000 (80.000+20.000) und die werden auf die Teilprozesse Bestellung und Nähen verteilt, 20% entfällt dabei auf Bestellung und 60% auf Bestellung. D.h. die restlichen Kosten sind lmn Kosten und werden mit dem gleichen Schlüssel auf die Teilprozesse Bestellung und Nähen verteilt,
also kannst du entweder 100.000/80%(=20+60) mal 20% = 25.000
und 100.000/80*60=75.000 rechnen oder du rechnest es in zwei Schritten:

Erst lmi Kosten verteilen:
100.000*20% =20.000 Bestellung
100.000*60% = 60.000 Nähen
dann lmn Kosten verteilen
lmn 20.000/80*20= 5000 Bestellung
lmn 20.000/80*60= 15.000 Nähen
zusammen
lmi+lmn= 25.000 Bestellung
lmi+lmn=75.000 Nähen


Die erste Variante ist einfacher....Danke,habe jetzt verstanden=)

06.08.2011 17:23 maria ist offline Email an maria senden Beiträge von maria suchen Nehmen Sie maria in Ihre Freundesliste auf
Johann
Grünschnabel


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hi, ich habe eine Frage zu der hier behandelten Aufgabe...
In der Aufgabenstellung D2) in der Klausur WS2008/09 werden neben den MaterialGK und den FertigungsGK auch zusätzlich Fixe MGK und fixe FGK genannt. Hat man die in die Berechnung mit einzubeziehen oder können diese kosten ignoriert werden?

28.07.2013 21:01 Johann ist offline Email an Johann senden Beiträge von Johann suchen Nehmen Sie Johann in Ihre Freundesliste auf
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